Ödön v. HORVÁTH „Kasimir und Karoline“

Volksstück

(UA 1932 – Schauspielhaus Leipzig)

„Kasimir und Karoline“ ist ein sozialkritisches Volksstück. Die Rummelplatz-Atmosphäre steht in scharfem Kontrast zu den trostlosen Verhältnissen von Kasimir, der es trotz der Liebe Karolines nicht schafft, aus seinem Milieu auszubrechen. Das Volksstück spielt nach der ersten Regieanweisung „in unserer Zeit“. Damit war zum Zeitpunkt der Uraufführung zwar die Zeit nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 gemeint; die Aktualität des Stücks ist aber bis heute ungebrochen – ganz entsprechend seinem (sarkastischen) Motto Und die Liebe höret nimmer auf.“

Besetzung

Kasimir – Christof Schöffl
Karoline – Carolin Kern
Rauch – Stefan Schobesberger
Speer/Juanita – Michael Mayrhofer
Der Ausrufer/Der Sanitäter – Stefan Raffetseder
Schürzinger – Markus Schlagnitweit
Der Merkl Franz – Michael Kutsam
Dem Merkl Franz seine Erna – Paula Reimer
Elli – Eva-Maria Pernleitner
Maria – Susanne Wullner
Der Kellner – Christian Schobesberger

Regie – Bettina Buchholz

Regieassistenz – Christian Schobesberger
Bühnentechnik – Manfred Pichler
Souffleuse – Theresa Stampler
Fotografie – Martin Sassmann

Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich ...

(Ödön v. HORVÁTH - Karoline)