PRESSEAUSSENDUNG – Pax Christi für die Beendigung der tödlichen Angriffe auf Gaza

Pax Christi Österreich fordert die sofortige Einstellung der militärischen Angriffe Israels auf den Gazastreifen. Inzwischen sind bereits über 500 Palästinenser den israelischen Angriffen zum Opfer gefallen. Nach UNO- Angaben sind mindestens 70% der Toten Zivilpersonen, darunter viele Frauen und Kinder. Eines der ersten Opfer war ein dreijähriges Mädchen. Die Zahl der Verletzten geht bereits in die Tausende.

Im Anhang finden Sie die Presseaussendung von Pax Christi Österreich:
Presseaussendung – Beendigung der tödlichen Angriffe auf Gaza

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Solidaritätsbotschaft von Pax Christi International

Solidaritätsbotschaft von Pax Christi International
an die Lateinische Gemeinde „Heilige Familie“ in Gaza 

(Gemeindepfarrer: Fr. Jorge Hernandez, Fr. Mario Da Silva)

Pax Christi International ist sehr bekümmert über die weitergehende und eskalierende Gewalt im Gazastreifen. Die Situation wird immer schlimmer, und die Anzahl der toten Palästinenser in Gaza erreicht und überschreitet  eine alarmierende Höhe. Gaza leidet unter dem Tod (mehr als 300 bis zum 19. Juli) und der Verwundung von ganz vielen Zivilisten, Männern, Frauen und Kindern. In einigen Fällen wurden ganze Familien in diesem Konflikt ausgerottet. Die große Anzahl von Verwundeten, die Zerstörung von Wohnhäusern, Schulen und Spitälern machen klar, dass es sich um eine schwere humanitäre Krise im einem Land handelt, dessen Infrastruktur bereits in einem fragilen Zustand ist.

Rev. Paul Lansu, Senior-Politikberater von Pax Christi International, hat Ihre Gemeinde am Sonntag, dem 12. Jänner 2014 zusammen mit einer Gruppe katholischer Bischöfe besucht. Die heilige Messe wurde gemeinsam mit Mitgliedern der Pfarrgemeinde gefeiert: Wir beteten gemeinsam für einen gerechten Frieden in Gaza und in der ganzen Region. Die Gruppe besuchte auch das Haus für behinderte Kinder und ältere Frauen, das von den Schwestern der Mutter Theresa betrieben wird. Gestern wurde in den Medien berichtet, dass Raketen ein Haus ganz nahe an der Pfarrgemeinde zerstört haben. Wir haben erfahren, dass man die behinderten Kinder und die Seniorinnen in der Pfarrgemeinde untergebracht habe, weil dort für sie wohl ein sicherer Platz besteht. Wir schätzen Ihre und die Arbeit Ihrer kleinen katholischen Gemeinde für das Wohlergehen aller Menschen in Gaza hoch ein.

Die Mitglieder von Pax Christi International weltweit drücken allen jenen ihr Beileid in der gemeinsamen Trauer aus und beten, dass jene Toten die letzten sein mögen, die durch diese Eskalation von Hass und Rache gewaltsam ums Leben gekommen sind. Unser Gewissen verlangt von uns, bei jeder möglichen Gelegenheit nicht nur ein Ende  der derzeitigen Gewalt zu fordern, sondern auch die Wurzeln dieser Gewalt anzusprechen.

Pax Christi International ist solidarisch mit allen Christen und allen Menschen guten Willens! Wir sind überzeugt, dass Gebete und Stimmen für einen gerechten Frieden in der Region nicht totgeschwiegen werden können. Frieden verlangt die Gegenwart von Gerechtigkeit, Gleichheit, das Erkennen unserer gemeinsamen Menschenwürde. Gemeinsam mit Ihnen hoffen wir ganz fest und glauben daran, dass Frieden möglich ist und dass Gerechtigkeit die Oberhand gewinnt.

Brüssel, am 18. Juli 2014

 

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Pax Christi-Präsident Algermissen gegen Kampfdrohnen

Der Präsident der deutschen Sektion der katholischen Friedensbewegung Pax Christi, der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen, lehnt den Einsatz bewaffneter Drohnen ab. Ferngesteuert brächten Drohnen den lautlosen Tod vom Himmel, unter dem Deckmantel chirurgisch präziser Einsätze werde das Völkerrecht mit Füßen getreten, schreibt Algermissen in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Beitrag für die Fuldaer Bistumszeitung "Bonifatiusbote". Im Zweifelsfall, so der Bischof, berufe man sich auf das Kriegsrecht und legitimiere damit alle Opfer.

Quelle: KNA (Kath. Nachrichten Agentur), 17.Juli 2014,  (KNA – okrlr-89-00019)

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PRESSEAUSSENDUNG: Die israelisch-palästinensische Gewalteskalation muss gestoppt werden!

Pax Christi Österreich ist über die Eskalation des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern entsetzt. Die israelische Regierung macht die Hamas für die Entführung von drei israelischen Talmudschülern und deren Ermordung verantwortlich. Die Entführung und Verbrennung eines palästinensichen Jugendlichen bei lebendigem Leibe wurde von den israelischen Behörden aufgeklärt und von der Regierung schärfstens verurteilt: Diese Morde heizten die Feindseligkeiten auf beiden Seiten an. 

Im Anhang finden Sie die Presseaussendung von Pax Christi Österreich:
Presseaussendung 10.7.14

 

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Presseaussendung: Raketen aus Gaza setzen Fabrik in Südisrael in Brand!

Raketen aus Gaza setzen Fabrik in Südisrael in Brand.
Pax Christi Österreich verurteilt Gewalt!

Am 12.Juni 2014 kamen drei israelische Jugendliche nicht mehr heim – sie wurden im südlichen Westjordanland wahrscheinlich entführt.
Israel reagiert mit unverhältnismäßig harten Maßnahmen gegenüber der Bevölkerung im ganzen Westjordanland. Dies rief wiederum eine Reaktion von palästinensischer Seite hervor. Seither wurden über 40 Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert. 

Näheres können Sie aus dem Anhang entnehmen:
Raketen aus Gaza 30.6.2014

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Der Besuch Putins in Österreich ist eine große Chance – PRESSEAUSSENDUNG

Der Besuch des russischen Präsidenten Putin in Österreich wird von Pax Christi Österreich
positiv bewertet. Gespräche sind für den Frieden immer förderlicher als versteckte oder offene Drohungen. Leider waren solche in der EU-Außenministerkonferenz vom 23. Juni 2014 von einzelnen Minister zu vernehmen.

Im Anhang finden Sie die Presseaussendung:
Putins Besuch 24.6.2014.

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Weltflüchtlingstag: Einladung zum Ökumenischen Gedenkgottesdienst am 18. Juni 2014

Am Mittwoch, den 18. Juni findet um 19 Uhr in der Kapuzinerkirche Innsbruck ein Ökumenischer Gedenkgottesdienst für auf der Flucht Verstorbene Menschen statt.

Pax Christi – Ökumenische Landesgruppe Tirol,  die Gemeinschaft Sant` Egidio und die Evangelische Christuskirche läd dazu ein.

Im Anhang finden Sie genauere Informationen:
Weltflüchtlingstag Plakat

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Papst: Fußball-WM soll Fest der Solidarität unter Völkern sein

Vatikanstadt (KAP) Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien sollte nach den Worten von Papst Franziskus nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein "Fest der Solidarität unter den Völkern" werden. In einer Video-Botschaft, die am Mittwoch von der wichtigsten brasilianischen Sendergruppe, "TV Globo", übertragen wurde, äußerte der Papst die Hoffnung auf "heitere und ruhige" Spiele, die von gegenseitigem Respekt und "Brüderlichkeit unter den Männern und Frauen der einen Menschheitsfamilie" bestimmt seien. Dazu gehöre auch eine klare Absage an Egoismus und jede Form von Rassismus und Intoleranz, mahnte das Kirchenoberhaupt.

Fußball sei ein Instrument, um Werte zu vermitteln, die das Wohl der menschlichen Person und den Aufbau einer friedlicheren Gesellschaft förderten, betonte der Papst. Dazu gehörten Fairness, Beharrlichkeit und Ausdauer, Freundschaft, Anteilnahme und Solidarität. Der Fußball könne somit eine "Schule zur Bildung einer Kultur der Begegnung sein, der Harmonie und Frieden unter den Völkern bringt".

Um zu siegen müsse man jeden Individualismus, Egoismus und jede Form von Rassismus und Intoleranz überwinden, betonte der Papst in seiner Video-Botschaft auf Portugiesisch. Individualismus behindere im Sport die Chancen auf einen Sieg der Mannschaft. Aber im Alltagsleben schade man der Gesellschaft, wenn man die Personen in seiner Umgebung ignoriere.

"Das Geheimnis des Sieges auf dem Spielfeld wie im Alltagsleben besteht darin, dass ich meinen Mannschaftskollegen, aber auch meinen Gegner respektiere", so das Kirchenoberhaupt. "Denn niemand siegt allein, weder im Sport noch im Leben! Niemand darf sich isolieren oder sich ausgeschlossen fühlen." Zwar gewinne am Ende der WM nur eine Mannschaft den Pokal. "Aber wenn wir diese Lektion des Sports lernen, werden wir letztlich alle Sieger sein", so der Papst.

 

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Peace Event Sarajevo 2014 – Rückblick und Ausblick

„Wir müssen auf den Straßen wieder sichtbarer werden“
Mehr als 2500 Teilnehmer auf dem internationalen Peace Event Sarajevo 2014

Wir müssen intensiver und gemeinsamer der Kriegsgefahr in der Welt 
begegnen und uns mit größerer Energie und mit mehr internationalen 
Aktionen in die Menschheitsfrage Krieg-Frieden einmischen. Dies war 
sicher das einheitliche Votum aller TeilnehmerInnen des größten 
internationalen Friedensereignisses 2014, das über Pfingsten mit mehr 
als 190 Workshops und vielen Kulturveranstaltungen sowie einem großen 
Jugendcamp in Sarajevo stattfand.

Dieses Peace Event brach einige Tabus. Ein großes Tabuthema war, dass 
in Sarajevo erstmals seit 20 Jahren eine Konferenz als zentraler 
Bestandteil des Events über die Abschaffung der NATO diskutierte. Die 
große Mehrheit der  Bevölkerung  und der gesamten politischen Klasse 
des Landes unterstützt  die Mitgliedschaft; auf dem Kongress wurde die 
NATO von internationalen Redner_innen wie Friedensnobelpreisträgerin 
Mairead Maguire, dem Programmdirektor von American Service Committee 
Joseph Gerson und dem Vorsitzenden der Kampagne für nukleare Abrüstung 
David Webb einer grundlegenden Kritik unterzogen und ihre Abschaffung 
wurde  gefordert. Ein weiteres Tabuthema, das zwar kontrovers, aber 
immer mit dem Ziel der Veränderung hin zu einer sozialen und 
demokratischen Union diskutiert wurde, war die Rolle und die Bedeutung 
der Europäischen Union. Einheitlich wurde die weitere Militarisierung 
der EU abgelehnt.

„Frieden ist möglich“ - dies war die gemeinsame Stimmung auf der 
Eröffnungszeremonie des internationalen Peace Events 2014  am Freitag, 
dem 6. Juni 2014 in Sarajevo. Wir wollen „nie mehr Krieg und Konflikte 
sind friedlich zu lösen“ - war die Botschaft der mehr als 900 
Menschen und Friedensaktivisten aus insgesamt 32 Ländern.

Die von namhaften internationalen und nationalen Gästen besuchte 
Veranstaltung prägte die gemeinsame Sorge um den Frieden angesichts 
zunehmender internationaler Konfrontationen, aber auch die Gewissheit 
– als eine Lehre aus der Geschichte – friedliche Konfliktlösungen sind 
möglich und der einzige Ausweg, Kriege zu vermeiden. Dies muss 
politisch gewollt und von den Menschen, die sich weltweit nach Frieden 
sehnen, durchgesetzt werden.

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Bischofskonferenz Belgiens erschüttert über verbrecherisches Attentat im jüd. Museum.

Die offizielle Erklärung der Belgischen Bischofskonferenz aus dem Französischen:

Die Bischöfe Belgiens sind entrüstet wegen der Schüsse, welche im jüdischen Museum gefallen sind, welche den Tod von 4 Personen verursacht haben, weitere Personen wurden verletzt. Sie drücken gegenüber den Familien und gegenüber den Verantwortlichen der jüdischen Gemeinde ihr tiefes Bedauern und auch ihre Solidarität aus.

Gerade in diesen Momenten besucht Papst Franziskus das Hl. Land, begleitet von jüdischen und muslimischen Verantwortlichen. Der Papst hat in Amman, vor der Ankunft in Bethlehem und Jerusalem, einen neuerlichen Aufruf erlassen, den interkulturellen und interreligiösen Dialog zu pflegen . Die Bischöfe Belgiens appellierten Papst Franziskus nachfolgende, den interkulturellen und religiösen Dialog in Belgien zu vertiefen und wiederholen mit aller Deutlichkeit , dass keine Gewalt zu rechtfertigen ist, am allerwenigsten auf Grund von religiösen Motiven.

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