Pax Christi International Meeting Luxemburg – Presseaussendung

Vom 19. bis 21. Juni 2012 fanden in Luxemburg die Pax Christi Meetings statt. Aktuelle Themen, wie zum Beispiel der Israel-Palästina-Konflikt oder die Krise im Mittleren Osten wurden in Workshops diskutiert.

Lesen Sie hierzu die Presseaussendung von Pax Christi International:

Konferenz von Pax Christi International in Luxemburg

Presseaussendung

Mitglieder und Partner von Pax Christi International versammelten sich für eine Reihe von Treffen vom 19. bis 21. Juni 2012 im Centre Jean XXIII. in der Stadt Luxemburg. Bischof Msgr. Jean-Claude Hollerich, Präsident von Pax Christi Luxemburg, begrüßte die Teilnehmenden und eröffnete die jährliche Vollversammlung, Generalsekretär David Foka stellte die Arbeit und die Mitglieder von Pax Christi Luxemburg vor, von denen einige zugegen waren. Marie Dennis und Bischof Kevin Dowling, die Co-Präsidenten von Pax Christi International, hatten den Vorsitz bei den Versammlungen.

Bei der jährlichen Generalversammlung wurden u.a. die Erinnerungsveranstaltungen zum Beginn des Ersten Weltkrieges besprochen und es gab eine Reihe von Vorschlägen zur Feier der 70. Wiederkehr der Gründung von Pax Christi International, die 2015 stattfinden wird. In Workshops nach der Vollversammlung wurde eine Vielfalt von Themen diskutiert, einschließlich des Waffenhandelsvertrags (ATT), atomare Abrüstung (besonders die Entfernung von taktischen Atomwaffen der USA aus fünf europäischen Staaten), die Rechte der Asylsuchenden in Europa und die Vereinbarung von Schengen, und die jüngsten Entwicklungen im Mittleren Osten, einschließlich der Situation in Ländern wie Syrien und Ägypten, aber auch der Israel/Palästina-Konflikt. Die Teilnehmenden diskutierten auch wirksame Strategien zur Durchführung nationaler und internationaler Anwaltschaft gegenüber politischen und kirchlichen Autoritäten.

Die Teilnehmenden an der Konferenz riefen nach einem „starken und wirksamen“  Waffenhandelsvertrag, der  die „erschreckenden humanitären und sozialen Kosten des weithin nicht regulierten globalen Handels mit konventionellen Waffen“ überprüft. Pax Christi International ist Teil einer internationalen ökumenischen Kampagne wie auch der Kampagne zur Waffenkontrolle, die auf allgemeinen Beschluss bei den Vereinten Nationen vom 15. bis 27. Juli 2012 in New York zu verhandeln sind. Pax Christi International wird durch eine etwa 15köpfige Delegation vertreten sein, zu der Co-Präsidentin Marie Dennis, gehört. Dave Robinson, der frühere Exekutivdirektor von Pax Christi USA, ist Teil der Delegation des Heiligen Stuhls bei der Diplomatenkonferenz zu ATT (Armes Trade Treaty) in New York.

Die Organisation bestätigte wieder ihr Eintreten für ein „zugängliches und gerechtes Jerusalem, in dem Bewohner aller Glaubensrichtungen Seite an Seite in Frieden leben, arbeiten und ihren Glauben feiern können“. Einige Partner von Pax Christi berichteten über ihre Anstrengungen, die vom Staat Israel verfügten Expansionen der jüdischen Siedlungen in den palästinensischen besetzten Gebieten, einschließlich jener in Ostjerusalem, abzulehnen. Diese Aktionen haben eine „destabilisierende“ Wirkung auf die Region und verletzen internationales Recht. Pax Christi International wird den UN Menschenrechtsrat zu dieser Herausforderung formell ansprechen, wenn dieser sich später in diesem Jahr in Genf trifft.

Pax Christi Luxemburg war Gastgeber dieser Treffen. Die nächste Vollversammlung mit dazu passenden Workshops ist für Juni 2013 geplant. Gastgeber wird Pax Christi Deutschland in Berlin sein. 

Luxemburg, 22. Juni 2012

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