Dinnerclub mit Christoph Helberger

Unter dem Motto "Pax et Pasta" kocht Pax Christi Tirol am 10. Februar 2012 im Dinnerclub (Caritas Integrationshaus, Gumppstraße 71, 6020 Innsbruck)! 

Der Reinerlös dieses Essens kommt EAPPI, einem ökumenischen Begleitprogramm für Frieden in Israel und Palästina, zu Gute.
Christoph Helberger aus Linz nahm als erster Österreicher an dem Ökumenischen Begleitprogramm für Frieden in Isreal und Palästina (EAPPI) teil. Nach dem Essen wird er über seinen Einsatz erzählen.

Weitere Informationen zum Caritas Integrationshaus sowie zum Programm des Dinnerclubs finden Sie unter http://www.caritas-integrationshaus.at

Veranstaltungs-Tipp: am Donnerstag, 9. Februar 2012, berichtet Christoph Helberger ab 19:30 Uhr im Haus der Begegnung über seinen Einsatz!

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01 2012

WeltBlick Israel/Palästina mit Bettina Zangl

Das ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI) hat sich zum Ziel gesetzt, PalästinenserInnen und Israelis in ihrem gewaltlosen Einsatz zur Beendigung der Besatzung zu begleiten. Bettina Zangl wird von ihrem interessanten Engagement berichten.

Wann?     Donnerstag, 10. Mai 2012, 19 Uhr

Wo?         Welthaus Graz, Bürgergasse 3

In Kooperation mit Diakonie Austria, Pax Christi und dem Internationalen Versöhnungsbund EAPPI.

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01 2012

World Council of Churches: „Christliche Gegenwart und Zeugnis in der arabischen Welt“

Religiöse Führer denken über die Gegenwart von Christen in der arabischen Welt nach (aus WCC-Media, 27. Jänner 2012)

Anlässlich der christlich-muslimischen Konsultation des Weltkirchenrates in Zusammenarbeit mit dem Kirchenrat für den Mittleren Osten (24. bis 28. Jänner 2012)  über „Christliche Gegenwart und Zeugnis in der arabischen Welt“ betonte Rev. Dr. Olav Fykse Tveit, Generalsekretär des WCC (World Council of Churches), in seiner Eingangsrede die Verpflichtung der Kirchen zu Gerechtigkeit und Frieden im Mittleren Osten und die Bedeutung eines guten Zusammenlebens von Christen und Muslimen.

Ort der Konsultation war das Armenische Catholikosat von Cilicien in Antelias, Libanon.  Jugendliche, Studenten und christliche und muslimische Leiter versammelten sich zu einer freien und dynamischen Aussprache.

Tveit sagte, dass der Mittlere Osten für den WCC von besonderem Interesse sei und betonte die Bedeutung der christlichen Präsenz in der arabischen Welt; der Glaube sei dort  von großer Wichtigkeit, sage ihm die Erklärung des Zentralkomitees des WCC im Februar 2011.

„Unser gelebter Glaube hat seine Wurzeln in dieser Region und lebt aus dem ungebrochenen Zeugnis der lokalen Kirchen, die ihre eigenen Wurzeln aus der Zeit der Apostel herleiten.“
„Ohne diese christliche Präsenz würde das „Fest des Zusammenlebens“ zwischen Völkern mit verschiedenem Glauben, verschiedenen Kulturen und Zivilisationen -  ein Zeichen von Gottes Liebe zur ganzen Menschheit -  in Gefahr sein“, sagte Tveit. Vollen Artikel anzeigen

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01 2012

PCÖ hinterfragt Österreichs FRONTEX-Beteiligung [Kommentar von Dr. Jussuf Windischer]

FRONTEX (frontières exterieures) – so heißt die europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der EU.  PCÖ hinterfragte schriftlich die Beteiligung des neutralen Österreichs an FRONTEX Aktivitäten und erhielt vom Ministerium für europäische und internationale Angelegenheit  im Laufe des letzten Jahres eine Antwort:
“Leider haben die von den Umwälzungen in Nordafrika ausgelösten, von Schleppern unter meist inhumanen Bedingungen organisierten Fluchtbewegungen über das Mittelmeer in jüngster Zeit zu entsetzlichen Tragödien geführt. Es gibt jedoch keine uns bekannten seriösen, stichhaltigen Belege für zuweilen erhobene Behauptungen, dass diese durch FRONTEX – Einsätze hervorgerufen oder absichtlich verhindert worden wären. Es hat sich vielmehr gezeigt, dass im Bereich von FRONTEX – Operationen die Zahl von Todesopfern deutlich gesenkt werden konnte.“ (Dr. Zettl 19.8.2011). Diese  Aussagen erwecken den Eindruck, als ob FRONTEX eine humanitäre Einrichtung zur Rettung von Flüchtlingen wäre.
Anders die Einschätzung des Autors P. Geitzhauser im Frankfurt Rundbrief Zeichen der Zeit. (Nr. 36 Dez 2011): „Zahlreiche Libyer_innen sind z.B. nach Tunesien geflohen. Nach Schätzungen soll es sich dabei um mehr als 600.000 Flüchtlinge handeln. Nur ein Bruchteil wagt die Überfahrt über das Mittelmeer, um in die EU zu gelangen. Der Weg ist gefährlich. Auf der anderen Seite des Meeres hat sich die EU aufgerüstet gegen die Menschen, die nicht mehr in ihrer Heimat leben können oder wollen….FRONTEX bezeichnet eine polizeiliche Einsatzgruppe mit einem Jahresetat von 88 Millionen €, Tendenz steigend, welche über 100 eigene Boote, 20 Flugzeuge und 25 Hubschrauber verfügt. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen, wie Amnesty International, sehen in FRONTEX eine Polizeieinheit, die mit allen Mitteln Menschen davon abhält einen Asylantrag in der EU zu stellen. Damit werden fundamentale Menschenrechte verletzt! Allein 2011 sind im Juli im Mittelmeerraum mindestens 1674 Flüchtlinge ertrunken. FRONTEX müsste sich in den meisten Fällen mindestens wegen unterlassener Hilfeleistungen rechtfertigen.“

Nachdenklich ist und bleibt die Beteiligung des neutralen Österreichs an FRONTEX Einsätzen. Österreichs zweifelhaftes Engagement ist zu hinterfragen. Es sind wohl  die „Zeichen der Zeit“, um in der Tradition des II. Vatikanischen Konzils Flucht und Migration als eines der drängendsten Probleme unserer Zeit zu erkennen und auch zu bedenken. In einer zeitgemäßen Fortschreibung des Konzils könnte PCÖ in diesem Bereich eine besondere Mitverantwortung und Aufgabe zukommen.

 Pax Christi Mitarbeiter_innen und Sympatisant_innen, die sich dbzgl. besonders engagieren wollen, bitten wir sich im PCÖ Sekretariat zu melden.

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01 2012

TV-Tipp: ORF “Orientierung” zum Thema Korporationsball

Die Sendung "Orientierung" im ORF 2 beschäftigt sich am 29. Jänner 2012, um 12:30 Uhr mit den Protesten rund um den Korporationsball der Burschenschafter. Der Ball, zuletzt bekannt als Treffpunkt von Rechtsextremen, Neonazis und Holocaust-Leugnern, findet am 27. Jänner in der Wiener Hofburg statt – dem Holocaust-Gedenktag.

Unlängst hat Pax Christi Österreich dazu eine Stellungnahme veröffentlicht:

PAX CHRISTI ÖSTERREICH FÜR ABSAGE DES KORPORATIONSRING-BALLES [19.12.2011]

Pax Christi Österreich fordert die Absage des Balles des Wiener Korporationsringes in der Wiener Hofburg. Dass dieser Ball am 27. Jänner genau am Internationalen Holocaust-Gedenktag stattfindet, mag zwar ein terminlicher Zufall sein, dennoch wäre die Durchführung dieser Veranstaltung, die in den letzten Jahrzehnten auch zu einem Treffpunkt von Rechtsextremen, Neonazis und Holocaust-Leugnern geworden ist, eine „Verhöhnung der Opfer der Schoah“ (Ariel Muzicant).
Wie der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde zu Recht erklärt hat, seien Symbole und Gedenktage ein wesentlicher Teil der Antisemiten, Nazis und Rechtsextremen.
Pax Christi Österreich begrüßt ausdrücklich den Beschluss der Betreibergesellschaft des Kongresszentrums Hofburg, wonach der umstrittene Ball ab 2013 nicht mehr in der Wiener Hofburg stattfinden kann. Dass aber der Burschenschafter-Ball am 27. Jänner 2012, dem 67. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, wie geplant über die Bühne gehen soll, ist für Pax Christi eine Provokation, die nicht einfach hingenommen werden kann. In diesem Zusammenhang appelliert die katholische Friedensbewegung auch an den Wiener Korporationsring, die umstrittene Veranstaltung von sich aus abzusagen.
Pax Christi Österreich solidarisiert sich ausdrücklich mit den Jüdinnen und Juden, die sich gegen die Schändung des Holocaust-Gedenkens zur Wehr setzen, und unterstützt den Protest zahlreicher antifaschistischer Organisationen gegen den Ball des Wiener Korporationsringes.

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01 2012

Klima ahoi? Umgekipptes Kreuzfahrtschiff vor Giglio [Kommentar von Dr. Klaus Heidegger]

Klima ahoi? Umgekipptes Kreuzfahrtschiff vor Giglio

Das im Meer auf der Seite liegende Schiff wird sich einprägen in das Bewusstsein
der Menschen. Eine Traumreise wurde zum Albtraum. Vergnügungshungrigen wurde
ein küstennahes Riff zum Verhängnis. Das Mitleid gilt den Angehörigen der beim
Unglück Gestorbenen. Der gekenterte Kreuzer kann den Blick öffnen für weitere
kritische Perspektiven.

Die 1000 Bediensteten am Luxusliner werden um ihr ohnehin kärgliches
Einkommen bangen müssen. Monatslöhne um die 500 Euro, 16-Stunden-Tag 7x die
Woche, enge Kabinen. Realität für Arbeitende auf Kreuzfahrtschiffen. Ausbeutung
von Arbeitskräften. Umgekippt nun. Vollen Artikel anzeigen

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01 2012

Einladung zum Stammtisch “Friede – Gerechtigkeit – Schöpfung”

Pax Christi Tirol lädt herzlich ein zum Jänner-Stammtisch "Friede – Gerechtigkeit – Schöpfung"!

Wann?      Donnerstag, 26. Jänner 2012 um 19 Uhr
Wo?         Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck

Geplant ist diesmal ein Bericht und Gespräch mit Manuela Schweigkofler – Mitarbeiterin im Haus der Begegnung, die selbst zwei jahre in Uganda war – zum Thema "Ist Versöhnung nach dem Krieg möglich?"

Die Einladung enthält weitere Informationen zum Jänner-Stammtisch, sowie kommende Stammtisch-Termine: Einladung zum Stammtisch.pdf

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

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01 2012

Hasslogik – von Dr. Klaus Heidegger

Dr. Klaus Heidegger, Mitglied bei Pax Christi Österreich für die Kommission Sicherheit / Abrüstung, gibt in seinem Brief "Hasslogik" Gedanken zur Tötungskultur und Kriegslogik preis. Der Brief kann hier heruntergeladen werden: Hasslogik.pdf

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01 2012

Da Rata ne bude – dass es keinen Krieg gibt

"Da Rata ne bude – dass es keinen Krieg gibt" – ist das Motto des Vortrages von Hannes Zucali. Thema ist die Friedensradfahrt in Bosnien und Herzegowina, die im September 2011 stattfand. Berichtet wird über Erfahrungen und Erlebnisse während dieser Zeit. 

Wann?   Freitag, den 22. Jänner 2012 um 19 Uhr
Wo?      Fraktionsraum der Grünen Linz, Altes Rathaus, Linz

Nähere Informationen finden Sie hier: Friedensradfahrt Bosnien und Herzegowina.pdf

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01 2012

Tipp: ORF Brennpunkt “Die palästinensischen Flüchtlinge: Das Recht auf Rückkehr”

Das ORF zeigte in der Sendung Brennpunkt am 12. Jänner die Dokumentation "Die palästinensischen Flüchtlinge: Das Recht auf Rückkehr":

Inhalt: "Das Leben palästinensischer Flüchtlinge, die nach dem arabisch-israelischen Krieg 1948/49 im Gazastreifen angesiedelt wurden. Die meisten von ihnen leben in Flüchtlingsheimen und hoffen auf Rückkehr. In der UNO-Resolution von 1948 ist das Recht der Palästinenser auf Rückkehr verankert." (Quelle: ORF TVthek)

Die Dokumentation kann in der ORF TVthek angesehen werden: http://tvthek.orf.at/programs/3084597-Im-Brennpunkt

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01 2012