Die Ursulinenkirche war früher Klosterkirche der Ursulinen und dient seit der Restaurierung
1985 als Kunst-, Konzert- und als Gemeindekirche für das Forum St. Severin/Katholischer
Akademikerverband der Diözese Linz.
Adresse: 4020 Linz, Landstraße 31
Verwaltung:
Mag. Alois Beck, Tel. 0650/6855775
Rektor: Prof. Peter Paul Kaspar

Der Kirchenraum entstand zwischen 1736 und 1772 und wurde auch in diesem Zeitraum
künstlerisch gestaltet. (Architekt Johann Haslinger, Plastiken von Franz Joseph Mähl,
Hochalter von Johann Matthias Krinner, Altarbilder von Martin und Bartolomeo Altomonte)

Die Gottesdienste werden jeden Sonn- und Feiertag um 20 Uhr gefeiert. Dabei wird Musik
verschiedener Epochen aufgeführt und eine Predigt gehalten
(abwechselnd: Dr. Markus Schlagnitweit und Prof. Peter Paul Kaspar).
An Wochentagen (Montag - Freitag) wird um 12.15 Uhr eine schlichte Mittagsmesse gefeiert (außer in den Ferien).


Das Rektorat der Ursulinenkirche veranstaltet Musik nur zu den Gottesdiensten, stellt aber
den Kirchenraum verschiedenen Institutionen für Konzerte und andere kulturelle
Veranstaltungen zur Verfügung. (Vor allem: Kulturverein Ursulinenkirche, Forum St. Severin,
Musica Sacra, Bruckner-Universität, LIVA - Brucknerhaus)

Der Kulturverein Ursulinenkirche ist der der hauseigene Konzertveranstalter, der seit
1993 einen Konzertzyklus "Abendmusik in der Ursulinenkirche" veranstaltet - an allen
Montagen der Ferienmonate Juli und August um 20 Uhr. Daneben gibt es fallweise kleinere
Konzertzyklen in der Sakristei, der Krypta oder der Kirche und Ausstellungen.

Das Forum St. Severin/Katholischer Akademikerverband der Diözese Linz gestaltet jeden
ersten Sonntag im Monat (außer August und September) die Abendmesse mit Musik und
Predigt. Darüber hinaus veranstaltet es seit 1985 eine jährlich mehrteilige Reihe der "Concert
Spirituel": Adventbeginn - Karfreitag (Passion um 15 Uhr) - Pfingsten - Allerseelen (Requiem)
und fallweise einzelne Abende mit Musik, Dichtung oder bildender Kunst.

Der Verein Musica Sacra veranstaltet Konzertreihen in den verschiedenen Linzer Kirchen,
darunter auch in der Ursulinenkirche, die mit den beiden Orgeln, mit einem Cembalo und
dem Konzertflügel manchen Programmen besonders entgegenkommt.


Ursulinenkirche Linz

Der dem hl. Michael geweihte Kirchenbau wurde 1736 begonnen, 1757 eingeweiht und 1772 mit der Westfassade und den Türmen vollendet. Die Gestaltung geht auf den Architekten

Johann Haslinger zurück, die Plastiken im Kirchenraum und an der Fassade auf Franz Joseph Mähl, außer der großen, von Ignaz Hiebel geschaffenen Marienstatue zwischen den Türmen mit den beiden Engeln.

RUNDGANG durch den Innenraum, von links hinten beginnend:
TURMKAPELLE links: Altarbild der hl. Anna mit der hl. Maria von Bartolomeo Altomonte
SEITENALTAR links hinten: Altarbild des hl. Augustinus von Antonio Bellucci, Aufsatzbild
des hl. Antonius von Bartolomeo Altomonte, Gnadenbild der hl. Maria vom guten Rat auf dem
Altartisch
SEITENKAPELLE links: Glassarg des hl. Placidus
SEITENALTAR links vorne: geschnitzte Kreuzigungsgruppe (1755)
KANZEL: Allegorien der vier Erdteile auf dem Schalldeckel (1740)
HOCHALTAR: von Johann Matthias Krinner entworfen, 1741 aufgestellt, Altarbild des
Erzengels Michael, von anderen Engeln umgeben, von Martin Altomonte - ebenso vermutlich
das Oberbild mit musizierenden Engeln, im Altaraufbau 4 Engelstatuen und 12 Reliefs mit
Engelsdarstellungen der Bibel
SEITENALTAR rechts vorne: Plastik der Maria Immakulata, von Engeln umgeben
SEITENKAPELLE rechts: Altar mit Herz-Jesu-Gemälde
SEITENALTAR rechts hinten: Altarbild der hl. Ursula, Oberbild des hl. Leopold, auf dem
Altartisch Gemälde der Gründerin der Ursulinen, der hl. Angela Merici, alle drei Bilder von
Bartolomeo Altomonte, daneben Gedenktafel des Altarstifters
TURMKAPELLE rechts: Lourdesgrotte von 1886 über einem ehemals barocken Altar
SCHMIEDEEISENGITTER von Ludwig Göttinger (1745)
HAUPTORGEL der Westempore: Franz Sal. Ehrlich, Braunau (1876)
CHORORGEL im Altarraum: Westenfelder, Luxemburg (1986)
Die Ursulinenkirche war früher Klosterkirche der Ursulinen und dient seit der Restaurierung
1985 als Kunst-, Konzert- und als Gemeindekirche für das Forum St. Severin/Katholischer
Akademikerverband der Diözese Linz.